1. Das Interieur

Überraschungsmoment bei der Ankunft: Bereits von der Straße aus ist die Küche zu sehen. Die unerwartete Transparenz, liegt dieser Bereich eines Restaurants doch üblicherweise im Verborgenen, macht schon beim Ankommen Lust auf einen Abend (oder eine lange Nacht?) voller Genuss. Innen, sobald man den Zugang durch das Roomers Hotel passiert hat, erblickt man die Bar im 360-Grad-Stil, an einer Seite umrahmt von Separees. Wer mag, darf zuerst an der Bar einen Aperitif einnehmen, oder sich direkt ins Restaurant begeben. Auch hier zieht so manches den Blick an – gestaltet vom preisgekrönten Amsterdamer Architektenbüro Concrete. Einmal mehr die Open Kitchen, doch mehr noch das erlesene Interieur: Im Restaurant treffen schwarze Elemente und helle Eichenlamelle, die sich über Decke und Wände erstrecken, aufeinander, das Zusammenspiel von Holz, Leder und Marmor schafft eine behaglich-elegante Atmosphäre. Dazwischen: Kupferelemente, eine (zu verschließende) Trennwand mit Koi-Zierde und, den Raum dominierend, ein scheinbar schwebendes Fisch-Mobile aus Naturholz. Wer schließlich Platz genommen hat, hält nach kurzer Zeit das eigentliche Highlight in den Händen: die Speisekarte.